Nachhaltigkeitsbericht 2017

Verwendung natürlicher Ressourcen

Warum dieses Thema für uns wesentlich ist

Aufgrund unseres Geschäftsmodells, das auf Engineering- und Dienstleistungen ausgerichtet ist, benötigen wir im Vergleich zu anderen ähnlich großen Unternehmen nur wenig Energie und Wasser und verursachen nur geringe Mengen an Emissionen und Abfall. Auf Böden, Flächen und die Biodiversität nehmen wir mit unserer Leistungserbringung keinen unmittelbaren Einfluss.

Der größte Teil der von uns bezogenen Energie- und Wassermengen stellt die Versorgung der von uns genutzten Immobilien dar, der von uns verursachte Abfall ist im Wesentlichen Büroabfall und die auf uns zurückzuführenden CO2-Emissionen resultieren weitestgehend aus unserem Energie- und Kraftstoffverbrauch sowie unseren Geschäftsreisen. Daher belegen die Themenbereiche Energieverbrauch und Emissionen, Abfallmanagement und Wasser in unserer Wesentlichkeitsmatrix Positionen mit vergleichsweise geringer Relevanz.

Der Energie- und Wasserverbrauch und die durch unsere unternehmerischen Aktivitäten verursachten Emissionen und Abfallmengen sind jedoch wichtige Eckdaten unseres ökologischen Fußabdrucks und werden daher regelmäßig von diversen Nachhaltigkeitsinitiativen und -agenturen abgefragt. Darüber hinaus entspricht es unseren Werten und dem ökonomischen Prinzip, mit natürlichen Ressourcen möglichst effizient umzugehen. Aus diesen Gründen stellen wir seit Jahren zentrale Daten unseres betrieblichen Ressourcenmanagements dar.

„Ein effizienter Einsatz natürlicher Ressourcen ist schon allein aus wirtschaftlichen Gründen geboten. Wir wollen jedoch auch Beiträge zur nachhaltigen Entwicklung leisten und erwarten daher von allen unseren Konzerngesellschaften, den Wert natürlicher Ressourcen und ihre Bedeutung für eine lebenswerte Zukunft zu erkennen.“

Dr. Klaus Patzak, CFO Bilfinger SE

Welches Konzept wir verfolgen

Die Verantwortung für den Energie- und Wasserverbrauch sowie für die Entstehung von Emissionen und Abfall liegt bei unseren operativen Einheiten. Sie werden sowohl aus wirtschaftlichen als auch ökologischen Gründen dazu angehalten, effizient mit den natürlichen Ressourcen umzugehen und Emissionen zu verhindern bzw. Abfall gar nicht erst entstehen zu lassen. Lässt sich Abfall nicht vermeiden, wird dieser gemäß den umfassenden rechtlichen Bestimmungen in Europa – einem Recycling- oder Verwertungsverfahren zugeführt.

In allen unseren operativen Einheiten liegen – ihrer jeweiligen Größe und ihrem Marktumfeld entsprechende – Managementsysteme vor, in dessen Rahmen die individuellen Bedarfe, Ziele und Maßnahmen dezentral definiert werden. Mithilfe von Management Reviews und Audits werden die Wirksamkeit dieser Managementsysteme und die Einhaltung externer wie interner Vorgaben regelmäßig kontrolliert. Die Mehrheit unserer operativen Einheiten haben ihre Managementsysteme entweder nach der Umweltmanagementnorm DIN EN ISO 14001 oder nach der Energiemanagementnorm DIN EN ISO 50001 zertifizieren lassen.

Koordiniert und unterstützt werden die Aktivitäten unserer operativen Einheiten durch den Corporate . Diese zur Konzernzentrale gehörende Abteilung, die direkt an den Vorstand berichtet, schafft durch seine Governance-Funktion die Voraussetzungen für eine konzernweite Umsetzung eines wirksamen HSEQ-Managements. Über die -Konzern-Grundsätze und –Richtlinien sowie globale Standards werden klare Verhaltensregeln für die operativen Einheiten formuliert.

Wie wir Risiken begegnen

Da die Inanspruchnahme von natürlichen Ressourcen in unserem Geschäftsmodell eine untergeordnete Rolle spielt und wir mit unseren unternehmerischen Aktivitäten zu keiner signifikanten Umweltgefährdung beitragen, sehen wir mit Blick auf Umweltbelange keine wesentlichen Risiken, denen wir ausgesetzt sind bzw. die von uns ausgehen.

HSEQ
Health, Safety, Environment & Quality
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