Nachhaltigkeitsbericht 2018

Virtueller Rundgang mit „Industrie 360“

Mit unserem neuen Verfahren ‚Industrie 360‘ machen wir Industrieanlagen digital erlebbar“, sagt Marc-Jan Backer von Bilfinger Digital Next. „Diese neue Methode ermöglicht es unseren Kunden und uns, virtuell durch die digital erfasste Industrieanlage zu gehen und dabei verschiedene Perspektiven einzunehmen. Wir können durch die Anlage navigieren, einzelne Teilanlagen und Komponenten heranzoomen und uns die Gegebenheiten vor Ort exakt und im Detail anschauen.“

Das bei Bilfinger Tebodin eingesetzte Tool ähnelt der Google-Street-View-Technologie: Die Anlagen werden dabei fotorealistisch in High Definition (4K) erfasst und mit 3-D-Punktdaten vom Standort verknüpft. Eine entsprechende Software ermöglicht das Navigieren durch die Anlage und eine dreidimensionale Darstellung aller Anlagenbestandteile.

„Industrie 360“

Ein schneller, benutzerfreundlicher und sehr kosteneffizienter Einblick in die Anlage

„Industrie 360“ – IGR Bilfinger MMO

„Mit dieser Lösung wird es deutlich leichter und weniger zeitaufwendig, Instandhaltungs- oder Umbau- und Erweiterungsmaßnahmen zu planen“, so Backer. „So können wir vom Schreibtisch aus die Vor-Ort-Bedingungen prüfen, Berechnungen vornehmen und die Umsetzbarkeit von Alternativen prüfen. Wir können Mitarbeiter mit diesem Tool schulen und im Rahmen der Planungen schnell alle Beteiligten über die Gegebenheiten informieren. Dies führt zu erheblichen Kostensenkungen und einer besseren Planungsgrundlage.“

Geplant ist, „Industrie 360“ Schritt für Schritt um weitere Funktionen zu ergänzen. Hierzu gehört beispielsweise die Verlinkung mit Filmen (Industrial Tube®), Anlagendokumentationen (PIDGraph®) sowie anderen Engineering- und Wartungsdaten. Diese können die Nutzer dann direkt in der virtuellen Ansicht anklicken und einsehen.